Pfingsten auf Rügen? Denkste!

Zu hause ist es doch am schönsten. Gerade an Pfingsten, und wenn alles schön geordnet ist.

Tja und wo wir grade bei Pfingsten sind, warum bin ich jetzt hier am schreiben und nicht im gebuchten Ferienhaus in Rügen? Natürlich das Werk von Stümpern! Dabei hat alles so gut angefangen.

Schön Flug gebucht, Koffer gepackt und abreisefertig, sogar schon am Donnerstag um ein wenig - man denkt ja mit - den Urlaubstrubel des gemeinen Volkes zu umgehen. Wie hätte ich auch ahnen können, dass ein hier aus Mitleid nicht genannter privater Flughafen Abhol- und Bringdienst zwar eine gute Idee, aber dann doch ein Schuss in den Ofen darstellt?

Tja man steckt eben einfach nicht drin in solchen Leuten die sich auf dem Weg - trotz Navi - Verfahren. Natürlich mit den Worten “Ich kenn mich aus, die Dinger funktionieren eh nicht”. Naja auch ein Wunderwerk der Technik ist nur so gut wie die Hand die sie dann….. ausschaltet…..

Zu dem Zeitpunkt war ich leicht aufgebracht aber äußerlich natürlich die Ruhe selbst. Über mangelnde Konversation während der Fahrt kann ich mich jedenfalls nicht beschweren, ein Pluspunkt, jedoch machte dies den durch Wartezeit, Check-in, etc. verpassten Flug nicht mehr wett.

Wie schon Mutti immer sagte: “Vorsicht ist besser als Nachsicht.” und natürlich hatte ich eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen. So war zumindest finanziell alles abgesichert.

Tja jetzt sitz ich hier auf Balkonien und lasse meine Gedanken schweifen. Soviel dazu.



Schönes Wetter und unerträgliche Lärmbelästigung

Da schafft es die Natur endlich einmal, ein schönes Pfingstwetter hinzulegen, wie selbst von mir noch nie gesehen - und glauben sie mir, ich habe alle bisherigen Pfingsten penibel protokolliert und weiß wovon ich spreche -  und es gibt trotzdem noch ein paar unflätige Menschen, die dieses Vergnügen zunichte machen können.

So geschehen vorhin, als ich meinen wohlverdienten Sicherungsrundgang um unser Wohnhaus absolvierte. Die Ruhe und das wohlige Wetter animierten wunderbar zum aussinnen neuer Methodiken, um die Hausbewohner vor negativen Einflüssen von außen zu schützen und ich war das erste mal seit langem bei weniger als 10 zu ändernden Dingen bis zur Perfektion, als plötzlich wie aus dem Nichts ein fürchterliches Geräusch die selige Ruhe störte:

Motorräder.

Eine komplette Motorrad-Gang mit abgenutzten Lederjacken, welche die Aufschrift “Zodom und Komorrah” trugen, versammelte sich direkt vor mir. Entschlossen trat ich also vor und forderte die Gruppe mit fester Stimme auf, die Motoren abzustellen, und dass die Herren Repräsentanten Zodom und Komorrah vortreten mögen.

Zu meiner Verwundungerung stieß mein energischer Vorstoß auf albernes Gekichere seitens der offenbar infantil veranlagten Motorradfahrer. Ein besonders bärtiger unter ihnen meldete sich zu Worte. Sie erfragten den Weg zum nächstgelegenen  McD.

Klar, hätte ich mir natürlich gleich denken können, dass solche Leute keinen Sinn für richtige Nahrung haben. Ich erklärte also im Interesse der Ruhe für die Hausgemeinschaft schnell die Route (natürlich nicht ohne einen Umweg an der lokalen Polizeidienststelle einzuflechten - es schadet sicher nicht, wenn die Obrigkeit mal einen Blick auf diese Gesellen und ihre stümperhaft verarbeiteten Maschinen wirft) und gab noch einen wohlgemeinten Tipp mit auf den Weg, sich mal anständige Motorradbekleidung zuzulegen. Schließlich entspricht ein Wickingerhelm nicht dem, was ich unter ordentlicher Kleidung für den Straßenverkehr verstehe.

So viel zu meinen Erlebnissen heute. Ich wünsche Ihnen, meine lieben Leser, dass sie von derartiger Belästigung verschont bleiben.



Herzlich Willkommen im Stümperblog

Hallo und ein herzliches Willkommen in meinem persönlichen Refugium, einem Ventil aufkommender Unzufriedenheit und dem virtuellen Pranger für alles Böse in dieser Welt.

Und glauben Sie mir: Das Böse ruht nicht!

Selbst bei einer vorgeblich so unverfänglichen Angelegenheit wie dem Start eines (dieses) Blogs schlägt es einen unverhofft. Aber betrachten wir eines nach dem anderen.

Ich möchte im Vorfeld - nicht ganz ohne Stolz - darauf hinweisen, dass ich in der Nachbarschaft für meine besonders korrekte und entlarvende Art bekannt und geschätzt bin. Beispielsweise konnte ich unlängst erfolgreich den Auszug des renintenten Herrn Scherling aus dem zweiten Obergeschoss erwirken, welcher mit einem Stakkato von Boshaftigkeiten (Wiederholte Verstöße gegen die von mir definierte und ohne Widerspruch der Hausgemeinschaft anerkannte Hausordnung) das gesamte Haus terrorisierte. Auch die gemeine Frau Perlach mit ihrem halben Zoo wird bald einsehen, dass sie nicht zu uns passt. Wer 2 Katzen halten kann, kann auch mit 87 noch umziehen. Aber ich schweife ab…
Vermutlich nicht zuletzt wegen der eben benannten positiven Eigenschaften versammelte sich die Hausgemeinschaft letzte Woche zu einer spontanen Versammlung. Man hat dort - und das hat mich wirklich zutiefst gerürt - vermutlich aus tiefstem Dank gegenüber meinen Bemühungen um die Hausgemeinschaft, Wege diskutiert, um meinen Aufsichtsbereich auszuweiten. Hierfür böte sich das Internet an. Das INTERNET!

Skeptisch aber motiviert nahm ich also den Arbeitsplatz mit Internet ein, der mir von der freundlichen Hausgemeinschaft im Keller eingerichtet wurde. Nachdem dieses Blog dann vor nicht einmal 3 Tagen unter Aufwendung letzter Nerven endlich aufgesetzt war (Die Wordpress Entwickler sind natürlich echte Stümper), gibt es auch gleich etwas gewaltiges, worüber ich mich echauffieren muss:

Obwohl einem überall suggeriert wird, dass das Internet das schnelllebigste Medium aller Zeiten ist, passiert hier nix. Dabei habe ich meine Webseite gleich mehrfach bei Google angemeldet. Ich sage euch, da sind nur Stümper am Werk. Bevor es hier also richtig los geht, muss erstmal ein Plan her, um die stümperhafte Arbeit der Suchseiten etwas zu beschleunigen. Am liebsten wäre es mir, wenn ich selbst festlegen könnte, wo und an welcher Position diese Seite aufgeführt werden soll. Aber später mehr….